Rezepte - Alles für Deinen Genuss

Du bist noch auf der Suche nach Rezepten, um alles aus Deinem neuen Lieblingsfleisch zu holen? Dann haben wir hier was für Dich. Egal ob saftiges Steak oder Oma's Braten. Hier wirst du garantiert fündig. Uns tropft jedenfalls jetzt schon der Zahn...

Steaks & Co.

Bestes Rumpsteak mit mediterranen Kräutern

Die Zutaten

  • 300g Rumpsteak
  • 2 Knoblauchzehen
  • Thymianzweige
  • Meersalz und Pfeffer
  • 1 EL Rapsöl

Die Zubereitung

Vor dem Braten solltest Du das Fleisch gut vorbereiten. Dafür ist es wichtig, dass Du es ca. 20 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nimmst, damit das Steak Zimmertemperatur annehmen kann. Dadurch entspannen sich die Fleischfasern und das fertige Rumpsteak wird zarter und saftiger. Falls Du noch Sehnen siehst oder Dir die Fettschicht zu dick ist, kannst Du diese vorm Braten parieren.

 

Den Backhofen kannst Du nun auf 80 Grad vorheizen und das Öl in einer beschichteten Pfanne stark erhitzen, jedoch nicht zum Rauchen bringen. Wenn das Öl ausreichend heiß geworden ist, das Steak locker in die Pfanne legen (nicht andrücken!) und die Thymianzweige und Knoblauchzehen um das Steak verteilen. 2,5 - 3 Minuten ohne zu wenden braten. Nun ist auf der Bratseite eine leckere braune Kruste entstanden. Das Rumpsteak wenden und auf der fertig gebratenen Seite salzen und pfeffern. Nochmals 2,5 - 3 Minuten braten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und einzeln in Alufolie packen - für mehr Aroma kann ein Thymianzweig und eine Knoblauchzehe auf das Steak gelegt werden und mit so mit durchziehen.

 

Nun das Paket für 10 - 15 Minuten (je nach Dicke des Steaks und gewünschten Garpunkt) zum Ruhen in den Ofen legen.

 

Nach der Ruhezeit das Rumpsteak aus der Alufolie entnehmen, den Fleischsaft darüber gießen und mit den Kräutern garnieren und servieren.

 

Dazu passt am besten selbstgemachte Kräuterbutter, gebratene Zwiebeln oder einfach Pfeffer und Meersalz aus der Mühle.

 

Viel Spaß beim Genießen!

BBQ-Sauce

Die Zutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Honig
  • 1 Schuss Apfelessig
  • 150ml Apfelsaft
  • 150g Ketchup
  • 2 Prisen Chilipulver
  • 1 Spritzer Worcestersauce
  • 1 Spritzer Sojasauce
  • Pfeffer
  • Rauchsalz (z.B. geräuchertes Pyramidensalz)

Die Zubereitung

Zuerst den Knoblauch und die Zwiebel schälen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in einem Topf mit Olivenöl glasig dünsten. Den Knoblauch pressen und mit in den Topf geben - alles noch kurz dünsten. Anschließend den Honig hinzufügen und mit Essig und Apelsaft ablöschen. Nanach Ketchup und gewürze hinzu geben und alles etwas einkochen lassen. Bei Bedarf könnt ihr dann noch etwas nachwürzen je nach Geschmack.

 

Passt perfekt zu Burger und Steaks!

Oma's Lieblingsbraten

Vogtländischer Sauerbraten

Die Zutaten

  • Prise Salz
  • Pfefferkörner
  • 3 Lorbeerblätter
  • Zucker
  • Essig
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Möhren
  • Schuss Rotwein nach belieben
  • Bratenfleisch am Stück
  • Öl
  • 2 Knochen
  • 1 Soßenkuchen

Die Zubereitung

Sauerbraten zeichnet sich durch seinen einmaligen süß-sauren Geschmack aus. Deshalb ist es quasi unerlässlich das Fleisch einzulegen. Zwei Tage sind ideal, wer es würzger mag, kann auch gern drei Tage vorher schon fleißig einlegen.

 

Dazu solltet ihr vorher einen Sud kochen, mit dem das Fleisch dann übergossen werden kann. Einfach 2 - 3 Liter (je nach Größe des Bratenfleisches) Wasser kochen und Salz, Pfefferkörner und Lorbeerblätter hinzu geben, ebenso wie 2 in Stücke geschnittene Möhren und eine grob gewürfelte Zwiebel. Nun das ganze mit Zucker und Essig abschmecken, bis eine gute süß-saure Brühe entstanden ist. Den Sud 20 Minuten kochen und gegebenenfalls nochmal abschmecken und nachwürzen.

Jetzt lasst ihr den Sud abkühlen und gebt ihn anschließend über das Fleisch. Wer mag, kann gerne noch einen guten Schuss Rotwein hinzufügen. Deckel drauf und 2 bis 3 Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen.

Achtung: Aus dem Sud wird später Eure Sauce. Deshalb seid nicht zu sparsam. Das Fleisch darf ruhig großzügig bedeckt sein mit der Brühe. Am besten eignet sich zum durchziehen ein nicht-metallisches Gefäß. Nach der Hälfte der Ziehzeit kann das Fleisch einmal auf die andere Seite gewendet werden.

 

Jetzt ist es so weit, endlich wird gekocht.

 

Fleisch aus dem Sud nehmen und die Brühe durch ein Sieb abgießen und auffangen!

In einem ausreichend großen Topf Öl stark erhitzen und Bratenfleisch, gewürfelte Möhre, Zwiebel und Knochen hinzugeben. Das Fleisch soll nun von allen Seiten scharf angebraten werden, bis es eine schöne braune Farbe hat.

Nun das Fleisch mit einem Teil des Sudes übergießen und bei mitlerer Hitze köcheln lassen. Die Sauce immer wieder etwas einkochen lassen und das Fleisch erneut mit der Brühe übergießen. Das Fleisch muss ca. 2 bis 3 Stunden kochen (je nach Größe).

 

Etwa eine halbe Stunde, bevor ihr mit dem Anrichten beginnen wollt, solltet ihr den Soßenkuchen dazugeben. Er bindet die Sauce und sorgt nochmal extra für eine dunkle Farbe, aber vor allem für den unverwechselbaren Geschmack. Dazu einfach den Kuchen in kleinere Stücke reißen und mit in den Topf geben. Die Stückchen zerkochen nach und nach.

Wem die Sauce trotzdem noch zu dünn ist, der kann zusätzlich mit Stärke binden.

 

Nun kann das Fleisch endlich aus dem Topf! In Scheiben schneiden und anrichten. Dazu passt am besten Rotkohl und Kartoffelpuffer, oder wie sie im Vogtland heißen: "Bambes".

 

Guten Appetit!

Rinderbraten

Die Zutaten

  • Bratenfleisch am Stück
  • Suppengrün (Sellerie, Möhre, Zwiebel)
  • 1 Flasche trockener Rotwein
  • 2 Knochen
  • Salz, Pfeffer, Paprika nach Bedarf
  • Kartoffelstärke
  • Öl oder Schmalz

Die Zubereitung

Das Fleisch sollte vorm Kochen gut vorbereitet werden. Dazu alle noch sichtbaren Sehnen mit einem scharfen Messer entfernen. Nach Belieben könnt ihr auch Fett am Rand entfernen. Allerdings ist Fett ein Geschmacksträger und verschwindet fast vollständig durch das Anbraten und den Kochvorgang.

Außerdem entfaltet sich der Geschmack besser, wenn das Fleisch vor dem Anbraten Zimmertemperatur hat.

 

Gerne kann der Braten vorher 8 - 12 Stunden in Rotwein eingelegt werden, muss aber nicht sein. Dazu das Fleisch in ein bestenfalls nicht-metallisches Gefäß legen, mit dem Wein bedecken und kühl stellen.

 

Nun könnt ihr in einem ausreichend großen Topf das Öl oder den Schmalz erhitzen und das Fleisch (entweder das eingelegt oder nicht) von allen Seiten scharf anbraten. Auch die Knochen von Beginn an mit braten. Dabei sollte eine schöne braune Färbung des Fleisches entstehen. Zum Ende des Bratvorganges das grob geschnittene Suppengrün hinzufügen und dünsten. Das Bratenfleisch aus dem Topf nehmen und gut würzen mit Salz und Pfeffer und nochmal kurz von allen Seiten braten.

Wenn sich eine schöne Farbe gebildet hat, alles mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Nun kann alles mit Wasser aufgegossen werden, sodass das Fleisch komplett bedeckt ist, alles aufkochen und 3 - 4 Stunden köcheln lassen.

Wenn das Fleisch zart ist und die gewünschte Konsistenz erreicht hat, kann der Braten aus dem Topf genommen werden und das Suppengrün abgeschöpft werden.

3 - 4 Esslöffel Kartoffelstärke in einer Tasse mit Wasser anrühren und zur kochenden Sauce geben bis alles die gewünschte Sämigkeit hat.

 

Das Fleisch nun in Scheiben schneiden und servieren.

Dazu passen Klöße oder Semmelknödel mit Rotkohl.

 

Guten Appetit!

Hausmannskost

Nudelsuppe

Die Zutaten für 4 Personen

  • 500g Rindersuppenfleisch
  • 1,5l Wasser
  • 15g Salz
  • 1 kleine Möhre
  • halbe Petersilienwurzel
  • halbe Stange Porree
  • viertel Kohlrabi
  • kleines Stück Sellerie
  • 100g feine Nudeln
  • halben EL Petersilie

Die Zubereitung

Zuerst wird die Fleischbrühe vorbereitet. Dazu die Möhre, Petersilienwurzel, Porree, Kohlrabi und Sellerie gründlich waschen, putzen und klein schneiden. Das Fleisch mit kaltem Wasser waschen.

Das Suppenfleisch mit dem kalten Wasser, Salz und Gemüse ansetzen und langsam kochen bzw. besser im heißen Wasser ziehen lassen für etwa 2 - 2,5 Stunden. Es ergibt sich ca. 1l Rinderbrühe.

Nun das Fleisch aus der Brühe entnehmen und aufkochen. In die kochende Suppe gibst Du nun die Nudeln hinzu und lässt alles so lang kochen, bis die Nudeln bissfest sind. In der Zwischenzeit das Fleisch kurz stehen lassen, denn n ur so sammelt sich der Fleischsaft wieder im Fleisch und tritt beim Schneiden nicht aus. Anschließend in mundgerechte Stücke schneiden und kurz vor dem Servieren wieder zur Suppe geben zusammen mit der frischen, geschnittenen Petersilie. Alles noch einmal kurz durchziehen lassen. Die Suppe kann je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.

 

Viel Spaß beim Kochen!